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All in

PREMIERE | 25.04.2019 | Gessnerallee Zürich

Was geschieht, wenn aus Zweisamkeit Dreisamkeit wird? «All in» beschäftigt sich mit triadischen Liebesbeziehungen, in welchen sich drei Menschen in der Konstellation eines Dreiecks begegnen. Zu dritt zu lieben hinterfragt so gut wie alles, was wir über Liebe zu wissen glauben und erfordert von den Beteiligten, sich auf ein neues Terrain zu begeben, wo es nur wenig Erfahrungen und Vorlagen gibt, auf die sie zurückgreifen können.
Drei Performer*innen verweben gesammeltes Interview-Material von Menschen mit triadischer Beziehungserfahrung mit Hilfe von Schauspiel, Tanz und Gesang zu einem mehrstimmigen Geflecht, das die Vielfalt von Liebesformen in den Vordergrund stellt. Auf diese Weise wird das gesellschaftlich anerkannte duale Beziehungsmodell in Frage gestellt und dazu angeregt, anders über Liebe nachzudenken und dadurch neue Räume und Möglichkeiten zu öffnen – nicht nur für die Liebe, sondern für alle Lebensbereiche, wo wir uns durch das Festhalten an scheinbar festgeschriebenen Modellen vielleicht selbst beschränken.

Credits

PERFORMANCE: DANIEL HELLMANN, LAYTON LACHMAN, ANNE WELENC

KONZEPT: DANIEL HELLMANN
DRAMATURGIE: WILMA RENFORDT
ENDREGIE: MIRIAM WALTER KOHN
BÜHNE: THERES INDERMAUR
KOSTÜME: MERT OTSAMO
SOUND: SAM HERTZ
LICHT: ANNA LIENERT
PRODUKTIONSLEITUNG: LISA LETNANSKY
DIFFUSION: FLORENCE FRANCISCO
ADMINISTRATION: REGULA SPIRIG

Eine Produktion von Daniel Hellmann in Koproduktion mit Gessnerallee Zürich, in Kooperation mit Ballhaus Ost Berlin, Dampfzentrale Bern und PACT Zollverein Essen. Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich und Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia